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Augengesundheit9. Juli 20202 Min. Lesezeit

Trockenes Auge: Ursachen und wirksame Behandlungsmöglichkeiten

Trockenes Auge: Ursachen und wirksame Behandlungsmöglichkeiten
AS
Dr. Ahmed Shaarawy
Dozent für Augenheilkunde · Fellow am Devers Eye Institute · AAO-Publikationen
Medizinisch geprüft von Dr. Ahmed Shaarawy · Zuletzt geprüft 10. Juni 2026
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Was ist das Trockene Auge?

Das Trockene Auge (Xerophthalmie) ist eine häufige Erkrankung, bei der die Tränen das Auge schlicht nicht ausreichend befeuchten können. Das kann mehr als einen Grund haben — manchmal produziert das Auge zu wenige Tränen, manchmal sind die produzierten Tränen von schlechter Qualität.

Patienten beschreiben meist ein Stechen, ein Brennen oder ein allgemeines Unbehagen. Bestimmte Situationen lassen die Beschwerden aufflammen: ein Flug, ein klimatisierter Raum oder langes Starren auf Computer oder Smartphone.

Was verursacht das Trockene Auge?

Tränen sind eine Mischung aus Wasser, Fetten (Lipiden) und Muzin. Gemeinsam befeuchten und reinigen sie die Augenoberfläche und helfen, sie vor Infektionen zu schützen. Die häufigste Ursache des Trockenen Auges ist, dass das Auge weniger Tränen produziert, als es braucht. In anderen Fällen ist der Tränenfilm selbst verändert — die Tränen verdunsten zu schnell und schaffen es nie, die Oberfläche ausreichend zu benetzen.

Eine verminderte Tränenproduktion wird auch Keratitis sicca genannt. Sie hat mehrere Auslöser: das Älterwerden, Diabetes, Vitamin-A-Mangel und Sklerodermie, neben weiteren Erkrankungen, die zu einem chronisch trockenen Auge führen können.

Symptome des Trockenen Auges

Zu den häufigen Anzeichen und Beschwerden gehören:

  • Brennendes Gefühl
  • Absonderungen rund um das Auge
  • Lichtempfindlichkeit
  • Augenrötung

Komplikationen des Trockenen Auges

Unbehandelt kann das Trockene Auge führen zu:

  • Erhöhtem Risiko für Augeninfektionen
  • Schäden an der Augenoberfläche
  • Schweren Entzündungen des Auges
  • Hornhautgeschwüren

Beeinträchtigt das Trockene Auge das Sehen?

Ja — und Patienten spüren das im Alltag. Längeres Lesen oder die Arbeit an Computer und Smartphone werden deutlich mühsamer, wenn das Auge trocken ist.

Trockenes Auge und LASIK

Nach einer LASIK ist das Trockene Auge häufig, hier aber in der Regel vorübergehend — eine Frage von Tagen, keine chronische Erkrankung.

Wie wird das Trockene Auge behandelt?

Die meisten Patienten beginnen mit befeuchtenden Augentropfen. Komplexere Fälle benötigen darüber hinaus möglicherweise zusätzliche Therapien.

Im Mittelpunkt der Behandlung stehen Ihr Wohlbefinden und der Schutz der Augenoberfläche — meist eine Kombination aus angepassten Alltagsgewohnheiten und dauerhaft angewendeten Tropfen. Für viele Patienten wird daraus eine langfristige Routine, die die Beschwerden gut unter Kontrolle hält.

Wenn Sie Symptome eines Trockenen Auges bemerken, zögern Sie nicht, über die Schaltfläche „Book a Visit“ einen Termin bei Dr. Shaarawy zu vereinbaren.

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