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Hornhauterkrankungen27. August 20252 Min. Lesezeit

Was ist Keratokonus und wie wird er behandelt?

Was ist Keratokonus und wie wird er behandelt?
AS
Dr. Ahmed Shaarawy
Dozent für Augenheilkunde · Fellow am Devers Eye Institute · AAO-Publikationen
Medizinisch geprüft von Dr. Ahmed Shaarawy · Zuletzt geprüft 8. Mai 2026
Über den Arzt →

Der Keratokonus ist eine Erkrankung der Hornhaut – des klaren Fensters an der Vorderseite des Auges. Statt ihre normale Kuppelform zu behalten, wird die Hornhaut allmählich dünner und wölbt sich kegelförmig nach vorne. Genau diese Formveränderung verzerrt das Sehen.

Symptome des Keratokonus

Wie macht sich ein Keratokonus eigentlich bemerkbar? Die häufigsten Anzeichen sind:

  • Allmähliche Verschlechterung des Sehvermögens
  • Erhöhte Lichtempfindlichkeit
  • Lichthöfe (Halos) um Lichtquellen
  • Häufige Änderungen der Brillenwerte
  • Schwierigkeiten beim Sehen in der Nacht

💙 Eine Anmerkung vom Team von Dr. Ahmed Shaarawy

Um Patienten, die über eine Hornhauttransplantation nachdenken, Mut zu machen, zeigen wir hier die echte Geschichte einer Patientin, die denselben Weg gegangen ist, den Sie heute in Erwägung ziehen. Wir teilen sie, damit Sie wissen: Es gibt eine Lösung – und der Eingriff ist dank der modernen Techniken, die Dr. Ahmed Shaarawy einsetzt, längst nicht mehr so belastend wie früher.

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Ursachen des Keratokonus

Warum entsteht die Erkrankung? Die ehrliche Antwort: Das ist noch nicht vollständig geklärt. Die Genetik spielt eine Rolle, und auch Umweltfaktoren scheinen beizutragen.

Behandlungsmöglichkeiten

Die richtige Behandlung hängt von einer Frage ab: Wie weit ist der Kegel bereits fortgeschritten?

1. Frühe Stadien

Wird der Keratokonus früh erkannt, lässt er sich in der Regel mit einer Brille oder weichen Kontaktlinsen gut versorgen.

2. Fortgeschrittene Stadien

Schreitet die Erkrankung fort, kommen folgende Optionen in Betracht:

  • Formstabile, gasdurchlässige Kontaktlinsen (RGP-Linsen)
  • Kollagen-Cross-Linking der Hornhaut (CXL)
  • Intrakorneale Ringsegmente (ICRS)
  • Hornhauttransplantation in schweren Fällen

Wichtige Hinweise

In unserer Klinik in Kairo warnen wir jeden Keratokonus-Patienten zuallererst vor einer Angewohnheit: dem Augenreiben. So schützen Sie Ihre Augen und bremsen das Fortschreiten:

  • Reiben Sie sich nicht die Augen
  • Gehen Sie regelmäßig zur Augenuntersuchung
  • Tragen Sie eine Sonnenbrille mit UV-Schutz
  • Achten Sie auf eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung

Noch ein letzter Punkt: Kommt Ihnen eines der oben genannten Symptome bekannt vor, warten Sie nicht ab – lassen Sie sich von einem Hornhautspezialisten gründlich untersuchen und einen Behandlungsplan erstellen, der zu Ihren Augen passt.

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