Sklerallinsen: Die optimale Sehlösung bei fortgeschrittenem Keratokonus

Was macht Sklerallinsen so besonders?
Sklerallinsen sind formstabile Kontaktlinsen mit großem Durchmesser (15–24 mm). Anders als gewöhnliche Linsen liegen sie nicht direkt auf der Hornhaut auf, sondern auf dem Weißen des Auges – der Sklera (Lederhaut). Der Zwischenraum zwischen Linse und Hornhaut wird mit Kochsalzlösung gefüllt, wodurch vor der verformten Hornhaut eine glatte, sphärische optische Oberfläche entsteht.
Warum sind sie bei fortgeschrittenem Keratokonus die beste Wahl?
Weil sie das Problem schlicht umgehen. Das Licht tritt durch die glatte Linsenoberfläche und die darunterliegende Kochsalzlösung – die unregelmäßige Form der Hornhaut darunter spielt dabei keine Rolle mehr. Zudem sind sie angenehmer zu tragen als kleine formstabile Linsen (RGP-Linsen) und halten die Hornhaut dauerhaft befeuchtet.
Die Linsenoptionen im Vergleich
Eine Brille hilft nur in frühen Stadien. RGP-Linsen korrigieren gut, bieten aber nur mäßigen Tragekomfort. Hybridlinsen eignen sich für mittlere Stadien. In fortgeschrittenen Fällen sind Sklerallinsen optisch die beste Option – und zugleich die angenehmste im Tragen.
Ersetzen sie eine Operation?
Nein – und das ist wichtig. Sklerallinsen halten das Fortschreiten der Erkrankung nicht auf und behandeln sie auch nicht; sie sind eine ausgezeichnete ausgleichende Sehlösung. Manche Patienten kommen damit jahrelang gut zurecht, andere benötigen letztlich eine Ringimplantation oder eine Hornhauttransplantation.
Für eine Untersuchung und eine Probeanpassung von Sklerallinsen wenden Sie sich an die Klinik von Dr. Ahmed Shaarawy.
Ein ähnlicher Fall?
Senden Sie Dr. Shaarawy Ihre Hornhauttopographie, Ihren OCT-Befund oder eine Beschreibung Ihrer Beschwerden — wir antworten innerhalb von 24 Stunden auf Englisch.
