Schritte der Keratokonus-Behandlung: Ein Leitfaden Stadium für Stadium

Der Keratokonus ist eine fortschreitende Augenerkrankung, und die Behandlungsschritte richten sich danach, an welchem Punkt dieses Verlaufs der einzelne Patient steht. Was bei dem einen funktioniert, muss bei dem anderen nicht helfen. Manche Patienten gehen davon aus, ein einzelner Eingriff habe die Erkrankung "geheilt", und stellen dann fest, dass die Beschwerden in abgeschwächter Form zurückkehren — nicht weil der Eingriff versagt hätte, sondern weil die Keratokonus-Behandlung ein stufenweiser Weg ist. Dieser Artikel führt durch alle Stadien der Keratokonus-Behandlung und erklärt, welcher Schritt zu welchem Patienten passt.
Bevor wir zu den Schritten kommen, eine kurze Erinnerung daran, was ein Keratokonus überhaupt ist.
Keratokonus: eine vergleichsweise seltene Hornhauterkrankung, bei der die feinen Kollagenfasern, die der Hornhaut ihre Form geben, an Festigkeit verlieren. Die Hornhaut kann ihre normale Wölbung nicht mehr halten. Sie krümmt sich stärker und nimmt allmählich eine kegelartige Form an.
Schritt eins der Keratokonus-Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach dem Krankheitsstadium. In der ganz frühen Phase — manchmal als Forme fruste-Keratokonus bezeichnet — ist die Hornhaut nur minimal verformt, die Auswirkung auf das Sehen gering, und das Fortschreiten verläuft meist langsam. Was ist hier die richtige Vorgehensweise?
– In diesem Stadium verordnet der behandelnde Arzt in der Regel eine Brille, um das Sehvermögen wiederherzustellen. Weiche Kontaktlinsen (sphärisch oder torisch) sind ebenfalls eine gute Option für den Alltag oder für den Sport.
Schritt zwei der Keratokonus-Behandlung
Der zweite Schritt fällt mit dem mittelgradigen Keratokonus zusammen. Die Verformung der Hornhaut ist jetzt ausgeprägter, und die Kegelform wird klinisch deutlich sichtbar. Die in Stadium eins verordnete Brille liefert kein zufriedenstellendes Sehen mehr. Formstabile, gasdurchlässige Kontaktlinsen (RGP-Linsen) werden nun zur wirksamsten Option für ein klareres, hochwertigeres Sehen — es lohnt sich also zu verstehen, was diese Linsen sind und wie sie funktionieren.
Formstabile, gasdurchlässige Linsen (RGP-Linsen): auch als gasdurchlässige Kontaktlinsen bekannt, sind harte Linsen aus silikonhaltigen Materialien, die Sauerstoff zum Auge durchlassen. Sie sind weniger verbreitet als weiche Linsen, bieten beim Keratokonus jedoch erhebliche Vorteile.
Eine RGP-Linse überdeckt die unregelmäßige Hornhaut mit einer glatten, festen Vorderfläche, die rund 90% der Hornhautverzerrung neutralisiert. Ihre Brechkraft kann zugleich eine begleitende Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung korrigieren. Das Ergebnis: besserer Kontrast, deutlich weniger Blendung und Doppelkonturen und insgesamt klareres Sehen.
Schritt drei der Keratokonus-Behandlung
Schritt drei kommt ins Spiel, wenn die Erkrankung weiter fortgeschritten ist und die Sehverzerrung stärker ausfällt. Die Lösung sind weiterhin formstabile, gasdurchlässige Linsen wie beim mittelgradigen Befund, jedoch mit größeren Anpassungen am Linsendesign: typischerweise ein größerer Durchmesser und eine steilere Innenkurve, damit die Linse auf der stärker verformten Hornhaut weiterhin richtig sitzt.
Schritt vier — die letzte Stufe der Keratokonus-Behandlung
Der vierte und letzte Schritt ist die Hornhauttransplantation. Sie bleibt dem schweren Keratokonus vorbehalten — mit ausgeprägter Hornhautverformung, deutlicher Narbenbildung und stark ausgedünnter Hornhaut. In diesem Stadium ist eine komfortable Anpassung formstabiler Kontaktlinsen kaum noch möglich, und der Patient sollte untersucht werden, um zu klären, ob eine Hornhauttransplantation infrage kommt.
Dieses Stadium ist entscheidend. Wählen Sie einen Hornhautchirurgen mit langjähriger Erfahrung, sicherem Umgang mit den modernen Transplantationstechniken und nachweislich erfolgreichen Ergebnissen.
Der beste Arzt für die Keratokonus-Behandlung in Ägypten
Dr. Ahmed Shaarawy ist Dozent und Facharzt (Consultant) für Hornhaut- und refraktive Chirurgie am Research Institute of Ophthalmology. Er hat eine Promotion und ein Fellowship in Hornhautchirurgie am Devers Eye Institute in Oregon, USA, absolviert, wo er von führenden amerikanischen Augenchirurgen ausgebildet wurde. Er war der erste Chirurg in Ägypten, der eine endotheliale Keratoplastik (DSAEK) mit der S-Stamp-Technik durchgeführt hat.
Diese Technik hat er vielen Augenärzten vermittelt und auf Kongressen in den USA und der arabischen Welt vorgestellt. Dr. Shaarawy gilt als einer der profiliertesten Hornhautchirurgen Ägyptens, mit einer langen Reihe erfolgreicher Operationen und dem konsequenten Einsatz der neuesten Techniken der Augenchirurgie. Zudem hat er ein neues Verfahren für die lamelläre Hornhauttransplantation veröffentlicht, das Fälle behandelbar macht, die mit Standardtechniken bislang schwer zu versorgen waren.
Wenn Sie mehr über den Keratokonus, seine Ursachen und seine Behandlung erfahren möchten, beantwortet dieser Artikel alle Ihre Fragen. Mehr über die Techniken der Hornhauttransplantation bei Keratokonus erfahren Sie in unserem Blog.
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