Keratokonus: Behandlungsmöglichkeiten, Ursachen und Symptome

Die Behandlung des Keratokonus ist für jeden Betroffenen eine Reise – und "Reise" ist das richtige Wort, denn der Keratokonus schreitet fort, und jedes Stadium verlangt seine eigene Versorgung. Anfangs reicht meist eine Brille. Mit der Zeit können formstabile Kontaktlinsen nötig werden. In den fortgeschritteneren Stadien benötigen manche Patienten schließlich eine Hornhauttransplantation. Dieser Artikel stellt alle Behandlungsoptionen beim Keratokonus vor und erklärt, welche zu welchem Stadium passt – lesen Sie deshalb am besten bis zum Ende.
Wer ist vom Keratokonus betroffen?
Beim Keratokonus wird die Hornhaut zunehmend schwächer und dünner, bis sie ihre normale Form nicht mehr halten kann und allmählich eine kegelartige Gestalt annimmt. Die Folge sind verschiedenste Sehprobleme – diese Erkrankung wird als Keratokonus bezeichnet.
Er tritt typischerweise zwischen dem späten Teenageralter und Anfang zwanzig auf. Die Sehbeschwerden verschlechtern sich dann langsam über einen Zeitraum von 10 bis 20 Jahren.
Ursachen des Keratokonus
Die genaue Ursache ist noch unbekannt, aber etwa 1 von 10 Keratokonus-Patienten hat ein Familienmitglied mit derselben Erkrankung. Zu den bekannten Risikofaktoren zählen:
1- Genetische Veranlagung.
2- Das mag überraschen, aber Augenreiben – besonders bei Kindern – ist einer der wichtigsten Auslöser für das Fortschreiten der Erkrankung.
3- Bindegewebserkrankungen wie das Marfan-Syndrom und das Ehlers-Danlos-Syndrom.
4- Allergische Augenerkrankungen.
Nachdem die Ursachen geklärt sind, kommen wir zu den Behandlungsmöglichkeiten und den Symptomen.
Behandlungsmöglichkeiten beim Keratokonus
Da der Keratokonus fortschreitet, richtet sich die Behandlung nach dem erreichten Stadium. Hier finden Sie jedes Stadium mit der jeweils passenden Versorgung.
Stadium 1 – Früher Keratokonus
Leichte Hornhautverformung mit geringer oder keiner Auswirkung auf die Sehqualität und geringem oder keinem Fortschreiten.
Behandlung in diesem Stadium
Eine Brille reicht in der Regel aus, um Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung zu korrigieren und ein ausreichendes Sehen zu ermöglichen. Weiche Kontaktlinsen – sphärisch oder torisch – können für den Alltag oder beim Sport eine gute Option sein.
Stadium 2 – Mittelschwerer Keratokonus
Die Hornhautveränderungen sind jetzt deutlich spürbar. Die Verzerrung nimmt zu, und das Sehvermögen sinkt selbst mit Brille.
Die Behandlung in diesem Stadium sind formstabile, gasdurchlässige Kontaktlinsen (RGP-Linsen).
Eine RGP-Linse überdeckt die unregelmäßige Hornhaut mit einer glatten, festen Vorderfläche und neutralisiert so etwa 90 % der Hornhautverzerrung. Ihre Brechkraft kann zugleich eine begleitende Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung korrigieren. Die Patienten bemerken besseren Kontrast, deutlich weniger Blendung und Schattenbilder sowie insgesamt klareres Sehen.
Stadium 3 – Fortgeschrittener Keratokonus
Es besteht eine erhebliche Hornhautverformung mit mittelgradigen keratokonischen Veränderungen und leichter bis mäßiger Narbenbildung. Die Linsenanpassung ähnelt der beim mittelschweren Keratokonus, doch das Design der formstabilen Linse muss oft angepasst werden – mit steileren Innenkurven, damit der Sitz stimmt. Auch größere Linsen, Sklerallinsen oder Hybridlinsen können bei unregelmäßigen Hornhäuten helfen, da sie die Hornhaut überbrücken und Stabilität wie Tragekomfort verbessern.
Schwerer Keratokonus
Ausgeprägte Hornhautverformung, deutliche Narbenbildung und starke Ausdünnung. Das Sehvermögen ist selbst mit formstabilen Kontaktlinsen oft schlecht, die Linsenverträglichkeit ist reduziert, und eine erfolgreiche Anpassung formstabiler Linsen gelingt meist nur sehr schwer.
Die Behandlung des Keratokonus in diesem Stadium: eine Hornhauttransplantation, durchgeführt von einem Chirurgen, der auf Transplantationen bei Keratokonus spezialisiert ist und darin Erfahrung hat.
Welche Symptome hat der Keratokonus, und wann bemerken Patienten sie?
Der Keratokonus zeigt sich typischerweise erstmals zwischen dem späten Teenageralter und Anfang zwanzig, und die Sehbeschwerden verschlechtern sich langsam über 10 bis 20 Jahre.
Häufig sind beide Augen betroffen,
wobei ein deutlicher Sehunterschied zwischen beiden Augen bestehen kann. Die Symptome unterscheiden sich von Auge zu Auge und können sich mit der Zeit verändern.
In den frühen Stadien können folgende Symptome auftreten:
- Leicht verschwommenes Sehen.
- Leichte Verzerrungen, bei denen gerade Linien gebogen oder wellig erscheinen.
- Erhöhte Licht- und Blendempfindlichkeit.
- Augenrötung oder Schwellung.
In fortgeschrittenen Stadien ändert sich das Bild, und der Patient bemerkt möglicherweise:
- Deutliche Verzerrungen trotz Brille.
- Sichtbare Flecken auf dem Auge.
- Starke Lichtempfindlichkeit selbst mit formstabilen Kontaktlinsen.
Der beste Arzt für die Keratokonus-Behandlung in Ägypten und der arabischen Welt
Über die Jahre war Dr. Ahmed Shaarawy für Hunderte Patienten die erste Wahl, wenn es um Hornhauttransplantationen und die Behandlung des Keratokonus ging – aus folgenden Gründen:
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