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Grauer Star11. August 20193 Min. Lesezeit

Grauer Star: Ursachen und moderne Behandlungsmöglichkeiten

Grauer Star: Ursachen und moderne Behandlungsmöglichkeiten
AS
Dr. Ahmed Shaarawy
Dozent für Augenheilkunde · Fellow am Devers Eye Institute · AAO-Publikationen
Medizinisch geprüft von Dr. Ahmed Shaarawy · Zuletzt geprüft 7. Juni 2026
Über den Arzt →

Der Graue Star und seine Behandlung

Der Graue Star gehört zu den häufigsten Augenerkrankungen, vor allem bei älteren Menschen. An sich ist er keine gefährliche Krankheit — unbehandelt kann er sich jedoch erheblich verschlimmern. Die gute Nachricht: Die Operation des Grauen Stars ist heute einer der einfachsten und schnellsten Eingriffe der Augenheilkunde, und die Femtosekundenlaser-assistierte Operation ist in vielen Fällen eine ausgezeichnete Option. Entscheidend ist vor allem die Erfahrung des Operateurs. In der Cornea Clinic führt Dr. Ahmed Shaarawy — Consultant für Hornhaut- und refraktive Chirurgie — die Operation des Grauen Stars mit modernsten Techniken durch, über einen Schnitt von nur 1,8 mm mittels Phakoemulsifikation („Phako"). Im Folgenden erklären wir, was der Graue Star ist, warum er entsteht, wie er behandelt wird — und beantworten die Fragen, die uns Patienten am häufigsten stellen.

Was ist ein Grauer Star?

Der Graue Star ist eine Trübung der natürlichen Augenlinse, die dem klaren Sehen im Weg steht. Er ist nicht dasselbe wie der Grüne Star (Glaukom), bei dem ein erhöhter Augeninnendruck das Gesichtsfeld allmählich einengt. Ein Irrtum, den wir ständig hören: dass man warten solle, bis der Graue Star „reif" sei, bevor man ihn behandelt. Aus klinischer Sicht ist das ein schwerwiegender Fehler. Chirurgen raten längst nicht mehr zum Abwarten — je früher der Eingriff erfolgt, desto besser das Ergebnis und desto geringer das Komplikationsrisiko.

Was verursacht den Grauen Star?

Vor allem das Altern — die meisten Katarakte treten nach dem 60. Lebensjahr auf. Weitere begünstigende Faktoren sind:

  • Diabetes
  • Rauchen
  • Übermäßiger Alkoholkonsum
  • Langfristige Einnahme von Kortikosteroiden
  • Entzündungen oder Verletzungen der Hornhaut
  • Bluthochdruck oder Übergewicht

Symptome des Grauen Stars

Der Graue Star beeinträchtigt in erster Linie das Sehen — und das wirkt sich auf viele Bereiche des Alltags aus:

  • Leistungsfähigkeit im Beruf
  • Autofahren
  • Lesen
  • Fernsehen
  • Kochen
  • Einkaufen
  • Spazierengehen im Freien
  • Verblasste Farbwahrnehmung
  • Verzerrtes Sehen

Besprechen Sie Ihren Fall je nach Schwere der Beschwerden mit einem Spezialisten und planen Sie gemeinsam einen Operationstermin.

Wie wird der Graue Star behandelt?

Dr. Ahmed Shaarawy behandelt den Grauen Star mit Femtosekundenlaser-assistierter Chirurgie oder mit Phakoemulsifikation („Phako"). Die Phako ist das modernste Verfahren der Kataraktchirurgie: Ein Ultraschallgerät zerkleinert die getrübte Linse und entfernt sie durch einen winzigen Schnitt. Anschließend implantiert der Operateur eine faltbare Intraokularlinse durch eine Öffnung von teils nur 1,8 mm — ganz ohne Nähte. Die Anästhesie wird individuell auf den Patienten abgestimmt, meist genügt jedoch eine Tropfanästhesie.

Wann stabilisiert sich das Sehen nach der Operation?

Die Erholung verläuft von Patient zu Patient unterschiedlich, doch die meisten sehen bereits nach wenigen Tagen klar und kehren innerhalb einer Woche zu ihren gewohnten Aktivitäten zurück. Ein entfernter Grauer Star kommt nicht wieder. Bei manchen Patienten entwickelt sich später ein Nachstar — eine Eintrübung der Membran hinter der Kunstlinse —, der schnell und schmerzfrei mit einem YAG-Laser behandelt wird. Folgen Sie der Cornea Clinic auf Facebook.

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